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Warum kann ich ein erzeugtes HDR-Bild nicht als JPEG abspeichern? |
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Ein HDR-Bild besteht aus Farbinformationen und Tonwerten die einen sehr großen Dynamikbereich abdecken und zur präzisen Darstellung in einem 32-Bit Datenformat gespeichert werden. Klassische LDR Bilddatenformate zur Speicherung von Bildern mit niedrigem Dynamikumfang, wie z.B. JPEG, können diese 32-Bit Informationen nicht aufnehmen.
Ein HDR-Bild an sich ist für Fotografen noch nicht sonderlich ansprechend, da es ohne weitere Aufbereitung nicht ohne sichtbare Verluste auf herkömmlichen Monitoren angezeigt, geschweige denn ausgedruckt werden kann.
Daher muss das aus mehreren Belichtungsstufen erzeugte HDR-Bild in einem zweiten Arbeitsschritt für die fotografisch ansprechende Präsentation weiter optimiert werden. Die Tonwerte müssen im so genannten Tone Mapping auf den eingeschränkten Dynamikumfang, den der Monitor darstellen kann, angepasst werden.
Sobald das Tone Mapping an dem HDR-Bild durchgeführt wurde, werden die mit den verschiedenen Belichtungen erfassten Details in den Lichtern und Schatten auf dem Bildschirm sichtbar dargestellt und das Bild lässt sich als JPEG abspeichern. Falls im Tone Mapping die Option zur Ausgabe mit 16 bit Farbtiefe genutzt wurde, kann das Tone Mapping-Ergebnis als 16-Bit TIFF gespeichert werden. Danach ist eine weitere Bearbeitung in üblichen Bildbearbeitungsprogrammen möglich. |
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Meine Kamera macht keine RAW-Bilder. Kann ich Ihre Software auch mit JPEG-Bildern nutzen? |
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Auf jeden Fall! Photomatix erfordert keine Bilder im RAW-Format. Photomatix arbeitet mit Bildern mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen und funktioniert auch hervorragend, wenn diese Bilder als JPEG vorliegen.
Die meisten Ergebnisse auf unseren Beispielseiten sind übrigens von unterschiedlich belichteten JPEGS erstellt worden!
Eine wichtige Fähigkeit Ihrer Kamera sollte darin bestehen, automatische Belichtungsreihen (AEB = Auto Exposure Bracketing) erstellen zu können, d.h. automatisch drei oder mehr Aufnahmen zu machen, deren Belichtungswerte einen Abstand von vorzugsweise zwei EV-Schritten umfasst (siehe hier). Je grösser die Anzahl der automatisch möglichen Belichtungen in der Belichtungseihe, die Weite der Belichtungsabstände und die Anzahl der Belichtungen pro Sekunde ist, desto geeigneter ist die Kamera für HDR-Zwecke. |
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Was ist die maximale Bildgröße, mit der ich arbeiten kann? |
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Der Speicherplatzbedarf von Bildern während der Verarbeitung in Photomatix, ergibt sich aus der Bildgröße, d.h. Breite x Höhe in Pixeln. Da Photomatix die Dateien zur Verarbeitung im Hauptspeicher des Rechners dekomprimieren muss, läßt die Dateigröße auf der Festplatte eventuell komprimierter Eingangsbilder keinen Rückschluss auf den Speicherplatzbedarf während der Verarbeitung zu. |
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Die maximale Bildgröße (in Pixeln), die Sie in Photomatix bearbeiten können hängt von folgenden Faktoren ab:
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dem Verarbeitungsmodus (d.h. ob Photomatix im Batchverarbeitungsmodus läuft oder von der Programmoberfläche aus interaktiv bedient wird) |
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dem freien Arbeitsspeicher Ihres Computers (RAM) |
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der Anzahl der speicherintensiven Anwendungen, die gleichzeitig auf ihrem Computer gestartet sind |
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dem freien Speicherplatz auf der Festplatte |
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der Farbtiefe Ihrer Bilder |
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die Anzahl der unterschiedlich belichteten Bilder, die Sie miteinander verrechnen lassen wollen |
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Zusätzlich ist es wichtig zu wissen, dass der maimale Hauptspeicher, der von Applikationen wie Photomatix genutzt werden kann, durch das Betriebssystem nach oben begrenzt ist. Unter Windows XP beträgt dieses Limit 2 GB, unabhängig vom tatsächlich eingebauten Hauptspeicher.
Weiterhin kann die Fragmentierung des Hauptspeichers den Photomatix zur Verfügung stehenden RAM limitieren, indem kein ausreichend grosser, zusammenhängender Speicherbereich verfügbar ist, um die gesamten Bilddaten aufzunehmen.
Wenn Sie mit großen Dateien arbeiten, sollten Sie unbedingt die Batch-Verarbeitung im Menü Automatisierung von Photomatix benutzen. Wenn Sie mit großen Dateien arbeiten, sollten Sie unbedingt die Batch-Verarbeitung im Menü Automatisierung von Photomatix benutzen.
Um ein sehr grosses HDR-Bild mit mit einem Tone Mapping bearbeiten wollen, sollte diese HDR-Datei im Radiance-Format (.hdr) abgespeichert sein.
Zur ungefähren Abschätzung, wieviel Arbeitsspeicher (in Bytes) zur Berechnung benötigt wird, helfen diese Formeln: |
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Mit der Methode "Lichter & Schatten - automatisch" im Batch-Modus:
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Breite * Höhe * 3 * (Farbtiefe/8) * (Anzahl der Bilder + 1) |
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Mit der Methode "Lichter & Schatten - einstellbar" (in Photomatix 3.0):
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Breite * Höhe * 3 * (Farbtiefe/8) * (Anzahl der Bilder + 1) |
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Beim Tone Mapping mit dem Details Enhancer unter Verwendung von Große Datei bearbeiten oder Einzelne Dateien konvertieren (jeweils ohne die 360° Option zu nutzen):
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Für drei Bilder mit 8.000 x 4.000 Pixeln und 8-Bit Farbtiefe pro Farbkanal bedeutet das:
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32.000.000 * 3 * (3+ 1) = 384 MB bei "L&S - einstellbar" |
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32.000.000 * 18 = 576 MB mit Details Enhancer |
Der Speicherplatzbedarf von HDR erzeugen ist der selbe wie von L&S - automatisch. Es gibt jedoch die Möglichkeit innerhalb der Batch-Verarbeitung den Speicherbedarf zu minimieren, indem die HDR-Datei streifenweise erstellt wird. Hierzu müssen die Ausgangsbilder bereits als TIFF-Datei vorliegen.
Ist die Option Große Bilder streifenweise verarbeiten aktiviert, lädt, bearbeitet und schreibt Photomatix nur zeilenweise die Ausgangsdateien anstelle des gesamten Bildes. Auf diese Weise können Sie so HDR-Dateien im Radiance-Format (.hdr) erstellen, die aus einer beliebigen Anzahl sehr grosser Ausgangsdateien bestehen, selbst auf einem Rechner mit begrenztem Hauptspeicher. |
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Ich habe drei RAW-Dateien mit unterschiedlicher Belichtung geöffnet, aber die Optionen im Menü "Fusion" sind alle grau und nicht auswählbar? |
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Wenn Sie eine RAW-Datei in Photomatix öffnen, wird diese sofort in eine 32-Bit "Pseudo"-HDR-Datei konvertiert. Eine solche Datei wird nicht mehr als LDR-Bild (Low Dynamic Range) angesehen und die Funktionen zur Fusion von Bildern stehen Ihnen nicht zur Verfügung, da sie ausschliesslich für 8-Bit oder 16-Bit Dateien vorgesehen sind.
Um die Methode Fusion aus dem Menü 'Ausführen' mit unterschiedlich belichteten RAW-Dateien verwenden zu können, müssen Sie diese zunächst in 8-Bit oder 16-Bit Bilder in Ihrem bevorzugten RAW-Konverter umwandeln, und sie dann in Photomatix fusionieren.
Haben Sie unterschiedlich belichtete RAW-Dateien zur Verfügung, empfiehlt es sich, eine HDR-Datei aus diesen zu erzeugen. Hierzu dürfen Sie die RAW-Dateien nicht in Photomatix öffnen, sondern generieren Sie ein HDR-Bild. Auf diese Weise erhalten Sie ein 'echtes' HDR-Bild, das über eine viel bessere Qualität verfügt als ein Bild, welches aus nur einer RAW-Datei erzeugt wurde.
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Wie werden Farbprofile in Ihrer Software verwendet? |
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Photomatix verarbeitet die RGB-Werte Ihrer Ausgangsbilder direkt, ohne sie in einen anderen Farbraum zu konvertieren. Die Bilder, die Photomatix so erzeugt, liegen daher im selben Farbraum vor, wie das ICC-Profil, das in den Ausgangsbildern spezifiziert wurde.
Wenn ein Farbprofil für die Ausgangsbilder vorliegt, bettet Photomatix dasselbe Profil in das Ergebnis des Tone Mappings bzw. des fusionierten Bildes ein.
Bitte beachten Sie jedoch, dass für Bilder aus dem Tone Mapping die Farbprofile nur dann durchgereicht werden, wenn die Schritte HDR erzeugen und Tone Mapping in einem Durchlauf gemacht werden. Falls Sie die HDR-Datei zunächst als Radiance- oder OpenEXR-Datei gespeichert haben, gehen die Informationen zum ICC-Profil verloren. Das Tone Mapping verfügt dann über keine Informationen zum Farbprofil, mit dem es arbeiten könnte. In diesem Fall müssen Sie das Farbprofil der Ausgangsbilder dem Ergebnis des Tone Mappings nachträglich manuell zuweisen.
Seit der Version 3.0 sichert Photomatix Pro den Namen des Farbprofils im Header der HDR-Datei, wenn diese im Radiance-Format (mit der Endung .hdr) abgespeichert wird. Dies bedeutet, dass Sie das Farbprofil nicht erneut manuell zuweisen müssen, vorausgesetzt die HDR-Datei wurde als Radiance-Datei gesichert und das Farbprofil ist entweder sRGB, Adobe RGB oder ProPhoto RGB.
Darüberhinaus unterstützt Photomatix auch Farbprofile bei der Monitordarstellung. Basierend auf den ICC-Profilen Ihrer Bilder und dem Farbprofil Ihres Monitors werden so die korrekten Farbwerte in Photomatix dargestellt.
Unter Mac OS X legen Sie das Monitorprofil fest unter Systemeinstellungen > Monitore > Farben.
Unter Windows finden Sie diese Einstellungen unter Start-Menü > Einstellungen > Systemsteuerung > Anzeige > Einstellungen > Erweitert > Farbverwaltung . |
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Ich erhalte keine scharfen Ergebnisse mit Ihrer Software! |
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Ein Mangel an Schärfe in HDR-Bildern, die mit Tone Mapping bearbeitet wurden, liegt häufig darin begründet, dass mit einer variablen Blende (Blendenautomatik) bei der Erstellung der Belichtungsreihe gearbeitet wurde und nicht mit der empfohlenen festen Blende (Zeitautomatik).
Es ist entscheidend, dass die Kamera auf eine Zeitautomatik mit Blendenvorwahl eingestellt ist, wenn die Belichtungsreihe (AEB = Auto Exposure Bracketing) gemacht wird. Ist hingegen eine Blendenautomatik ausgewählt, so verändert sich mit der von Aufnahme zu Aufnahme wechselnden Blende auch die Schärfentiefe. Dies führt zu schlechteren Ergebnissen im verrechneten HDR-Bild. Zusätzlich können auch Probleme mit Vignettierungen entstehen. |
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Was sind die Unterschiede zwischen Fusion und HDR/Tone Mapping? |
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Beide Verarbeitungen beginnen mit den selben Ausgangsbildern: unterschiedlich belichtete Aufnahmen mit niedrigem Kontrastumfang (LDR, Low Dynamic Range). Und beide erzeugen als Endergebnis wieder ein LDR-Bild, welches die Details aus dem gesamten Spektrum der verschieden belichteten Aufnahmen zeigt, in Lichtern, Mitteltönen und Schatten.
Der Unterschied liegt in den Verarbeitungsschritten dazwischen:
Die Methode Fusion fügt die verschieden belichteten Bilder derart zusammen, dass die Lichterpartien aus den unterbelichteten Aufnahmen und die Schattenzeichnung aus den überbelichteten Aufnahmen genommen werden. Da sich die Farbtiefe während dieses Vorgangs nicht ändert, besteht der Algorithmus bei Fusion im wesentlichen aus einem gewichteten Mittelwert der Ausgangsbilder.
Der Vorteil der Methode Fusion besteht darin, dass ihre Funktionsweise einfach zu verstehen ist und dass man zu jedem Zeitpunkt leicht sieht, was man tut. Es ist ein vertrauter Vorgang für Fotografen, die gewohnt sind in der Bildverarbeitung mit Ebenen und Masken zu arbeiten, um verschiedene Bildteile ineinander zu überblenden. In Photomatix ist die Methode der Fusion durch die Lichter & Schatten-Funktionen, welche im Menü unterhalb von Fusion zu finden sind, implementiert.
HDR/Tone Mapping besteht aus zwei Schritten. Im ersten schritt erzeugt man aus den einzelnen Belichtungen ein HDR-Bild. Dieses HDR-Bild kann auf einem Monitor mit seinem niedrigen Tonwertumfang (LDR = Low Dynamic Range) nicht korrekt dargestellt werden, weshalb ein zweiter Schritt, das sogenannte Tone Mapping notwendig ist.
Beim Tone Mapping (Tone = Tonwert; to map = zuordnen) wird der Tonwert jedes Bildpunktes des HDR-Bildes so angepasst, dass sowohl die Detailzeichnung in den Lichtern wie auch in den Schatten auf einem normalen Monitor oder Drucker korrekt ausgegeben werden kann. Diese Detailzeichnungen sind zwar im HDR-Bild durchaus vorhanden, können aber nicht zur gleichen Zeit auf einem normalen Monitor sichtbar gemacht werden wegen des niedrigen Tonwertumfangs des Monitors.
Die Tone Mapping-Algorithmen reichen von einer einfachen Gammakurve (was digitale Kameras oftmals intern berechnen, wenn die 12-Bit RAW-Daten des Sensors in 8-Bit JPEGs konvertiert werden) bis hin zu komplexen Operatoren, die man grob in zwei Gruppen einteilen kann:
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Globale Operatoren: Die Umformung der Tonwerte eines Bildpunktes hängt nur von der Helligkeit des Bildpunktes selber und der Gesamtcharakteristik des Bildes ab. Die nähere Umgebung des Bildpunktes hat keinen Einfluss auf die Umformung. |
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Lokale Operatoren: Hierbei wird zusätzlich zu den Tonwerten des Bildpunktes selber und der Gesamtcharakteristik des Bildes auch das lokale Umfeld um den Bildpunkt herum berücksichtigt. |
Der Hauptvorteil von globalen Operatoren ist ihre hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit. Lokale Operatoren benötigen demgegenüber eine längere Berechnungszeit, erzeugen aber ein fotografisch ansprechenderes Bild (das menschliche Auge adaptiert Kontraste auch eher lokal).
In Photomatix gehört die Tone Mapping-Methode "Details Enhancer" zur Gruppe der lokalen Operatoren, die Methode "Tone Compressor" zur Kategorie der globalen Operatoren.
Die Vor- und Nachteile von Fusion gegenüber Tone Mapping innerhalb von Photomatix Pro werden im Abschnitt weiter unten besprochen. |
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Ist Photomatix für Dual- und Quadprozessorsysteme optimiert? |
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Photomatix Pro ist zur Zeit nicht für die Verwendung auf Multiprozessorsystemen optimiert. Der Grund hierfür ist, dass Photomatix ein intensives Bildverarbeitungsprogramm ist. Der Flaschenhals hinsichtlich der Verarbeitungsgeschwindigkeit entsteht bei solchen Applikationen beim Speicherzugriff und nicht aus der Anzahl der CPU-Operationen. Der Prozessor bleibt häufig im Leerlauf, da er auf Daten warten muss, die gerade aus dem Hauptspeicher geholt werden. Das Hinzufügen weiterer Prozessoren verbessert diese Situation nicht.
Multi-Threading verbessert also den Flaschenhals des Speicherzugriffs nicht und könnte sogar - wegen des zusätzlichen Verwaltungsaufwands für die Prozessoren - einen weiteren negativen Effekt in Bezug auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit haben. Daher würde eine Optimierung für Multiprozessorsysteme kaum einen spürbaren Unterschied in der Verarbeitungsgeschwindigkeit der meisten in Photomatix Pro angebotenen Funktionen bringen. Das gilt besonders für das Tone Mapping mit der Details Enhancer-Methode und die Fusions-Methoden "Lichter & Schatten". Die einzige effektive Massnahme um die Verarbeitungszeiten zu minimieren, ist der Einbau von mehr Hauptspeicher (dies erhöht die Fähigkeit, Zwischenspeicher auszunutzen).
Trotzdem können Sie die Vorteile eines Mehrprozessor-Systems nutzen, indem Sie Photomatix auf zwei separaten Prozessoren gleichzeitig laufen lassen. Um dies zu erreichen, legen Sie zunächst eine zweite Kopie der Applikation Photomatix Pro an. Sobald eine Kopie der Applikation läuft, starten Sie die andere Kopie. Ihr Betriebssystem wird höchstwahrscheinlich die beiden Instanzen auf die verschiedenen CPUs verteilen, um die Prozessorlast gleichmässig aufzuteilen. Wenn dieser Zustand erreicht ist, können Sie in der ersten Instanz von Photomatix Pro z.B. die Batch-Verarbeitung einer größeren Menge von Ausgangsbildern zu HDR-Bildern starten und in der zweiten Instanz, zur gleichen Zeit, das interaktive Tone Mapping der von der ersten Instanz soeben erzeugten HDR-Bilder durchführen. |
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Warum empfehlen Sie, Digitalkameras für die Verwendung mit HDRI nicht zu kalibrieren? |
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Der Zweck der Kalibrierung ist es, die Kamerakurve einer bestimmten Kamera zu rekonstruieren. Eine solche Kamerakurve beschreibt das Verhältnis zwischen dem von der Kamera ausgegebenen Pixelwert und der Luminanz (Bildhelligkeit, als Maß für die Lichtstärke in Candela pro Fläche in Quadratmeter) des selben Pixels.
Da HDR-Werte die Bildhelligkeit einer Szene repräsentieren, ist es notwendig, die Kamerakurve zu kennen, um ein HDR-Bild aus bestehenden LDR-Bildern errechnen zu können.
Analoges Filmmaterial reagiert auf einwirkendes Licht in Abhängigkeit der sogenannten charakteristischen Kurve, die nicht-linear ist. Digitalkameras arbeiten jedoch völlig anders. Der Sensors einer Digitalkamera reagiert weitestgehend linear, die Kamerakurve ist daher auch eine einfache gerade Linie und die Kalibrierung des Sensors ist nicht notwendig.
Innerhalb der Digitalkamera verarbeitet die Firmware die Rohdaten des Sensors mittels einer nicht-linearen Funktion. Die zugehörige Kamerakurve dieser internen Umwandlung von Rohdaten hat jedoch nichts mit den festen Eigenschaften der Kamera an sich zu tun. Sie ist durch die Software des Kameraherstellers bestimmt und nicht durch die Hardware, und kann sogar abhängig sein von dem Motiv oder der Beleuchtungssituation bei der Aufnahme.
Es gibt daher keine spezifische Kamerakurve für eine Digitalkamera. Darüberhinaus gibt es, selbst bei ein und demselben Motiv, keine Garantie, dass immer dieselbe Kamerakurve auf die Sensordaten aller Aufnahmen angewendet wird. Ein weiteres Problem ist, dass die Firmware der Kamera entscheiden könnte, die Sensorwerte mit unterschiedlichen Multiplikationsfaktoren zu versehen, um so Unter- oder Überbelichtungen zu korrigieren. In solchen Fällen haben die Annahmen der Algorithmen zur Rekonstruktion der Kamerakurve keine Gültigkeit mehr. Deshalb empfehlen wir die Verwendung einer Standardkurve anstelle des Versuchs, eine kalibrierte Kamerakurve zu berechnen, die viel ungenauer sein kann.
Wenn Sie präzise HDR-Bilder benötigen und eine Digitalkamera verwenden, sollten Sie die Aufnahmen im RAW-Modus der Kamera machen und das HDR-Bild direkt aus den unterschiedlich belichteten RAW-Dateien erzeugen. |
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Wie viele Bilder kann ich miteinander verrechnen? |
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Der Verrechnungsmodus "L&S - 2 Bilder" verrechnet nur zwei Aufnahmen miteinander. Wenn Sie mehr als zwei Bilder geöffnet haben, benutzt Photomatix die beiden Bilder, die zuerst geöffnet wurden. |
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Bei allen anderen Methoden können Sie so viele Bilder miteinander verrechnen wie sie wollen. |
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Wenn Sie 3 oder mehr Bilder in einer Serie haben, empfehlen wir Ihnen, es mit weniger Bildern zu versuchen. Sie sollten Bilder, die kaum Informationen liefern, nicht benutzen (z.B. ein unterbelichtetes Bild, in dem selbst die Lichter zu dunkel sind, um wichtige Details zu zeigen). |
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Ist Photomatix Pro mit Vista 64-Bit kompatibel? |
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Ja, Photomatix Pro Version 3 ist kompatibel mit Windows Vista, sowohl mit der 32-Bit- als auch mit der 64-Bit-Version. In der 64-Bit-Variante nutzt Photomatix Pro allerdings nicht die zusätzlichen Möglichkeiten des 64-Bit Betriebssystems aus. |
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Ist Photomatix Pro mit Mac OS X 10.5 / Leopard kompatibel? |
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Ja, Photomatix Pro ist mit Leopard kompatibel. Wir haben Photomatix sowohl mit der Beta-Version 10.5 aus dem Leopard Early Start Kit, wie auch mit der ersten offiziellen Version von Mac OS X 10.5 getestet und keine Probleme feststellen können. |
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Funktioniert Photomatix Pro zusammen mit Photoshop Elements? |
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Photomatix Pro ist ein eigenständiges Programm, es benötigt daher keine weitere Bildbearbeitungssoftware um zu laufen.
Sobald Sie die HDR-Bilder mit dem Tone Mapping fertiggestellt haben, sind diese zu jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm kompatibel, d.h. Sie können sie in Photoshop Elements weiter bearbeiten, wenn Sie dies möchten.
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Welche Systemanforderungen hat Photomatix Pro? |
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Auf beiden Plattformen:
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RAM: 250 MB (mehr wird empfohlen, je mehr je besser) |
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Monitorauflösung: 1024x768 (oder höher) |
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an einem Farbmonitor und einer Grafikkarte mit mindestens 16-bit Farbtiefe |
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Microsoft Windows:
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Windows Vista oder Windows 98/ME/2000/XP mit .NET Framework 1.1 oder höher (wenn das .NET Framework nicht installiert ist, fordert der Installationsassistent von Photomatix Pro Sie auf, die Software von der Microsoft Webseite zu laden). |
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500 MB freier Speicher auf der Festplatte (mehr wird empfohlen) |
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Apple Mac OS X:
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Mac OS 10.3.9 oder neuer |
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G3, G4, G5 oder Intel Prozessor |
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200 MB freier Speicher auf der Festplatte (mehr wird empfohlen) |
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Welche Dateiformate werden unterstützt? |
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Photomatix öffnet und sichert Bilder in den folgenden Formaten:
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JPEG |
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TIFF (8-Bit, 16-Bit und Floating Point) |
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Radiance RGBE |
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OpenEXR |
Die folgenden Formate können ausschliesslich gelesen werden:
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PSD |
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PNG (nur Mac OS X) |
Photomatix unterstützt ausserdem RAW-Dateien von Canon, Nikon, Fuji, Sony, Olympus, Minolta, Pentax, Panasonic, Sigma, Phase One und Leaf sowie das DNG-Format (Digital Negative). Falls Sie ein sehr neues Kameramodell besitzen, kann es sein, dass Sie auf die nächste Version von Photomatix warten müssen, bis dieses Modell unterstützt wird.
Eine Liste von Kameramodellen, für welche Photomatix Pro in der aktuellen Version eine Unterstützung der RAW-Dateien anbietet, finden Sie hier.
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Tipps & Tricks |
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Welche Kamera benötige ich, um möglichst gute Resultate mit Photomatix zu erzielen? |
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Photomatix arbeitet mit mehreren unterschiedlich belichteten Fotos eines Motivs. Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, dass der Belichtungsunterschied zwischen den einzelnen Ausgangsbildern so gewählt wird, dass möglichst der komplette Dynamikumfang des Motivs aufgezeichnet wird. Drei Aufnahmen mit jeweils 2 EV Unterschied, oder 5 Aufnahmen mit jeweils einem 1 EV Unterschied sind für Aussenaufnahmen meist ausreichend.
Viele Digitalkameras bieten eine Funktion zur automatischen Erstellung solcher Belichtungsreihen (engl.: Auto Exposure Bracketing = AEB) an. Damit kann man die benötigten unterschiedlich belichteten Ausgangsbilder recht schnell und komfortabel aufnehmen. Wenn Sie zum Beispiel die Zeitautomatik (A) mit der automatischen Belichtungsreihe fusionieren, wird die Kamera nach dem Druck auf den Auslöser automatisch 3 oder mehr Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten durchführen.
Deshalb ist die Verwendung einer Kamera, die automatische Belichtungsreihen anbietet empfehlenswert, wenn Ausgangsbilder für ein HDR-Bild fotografiert werden sollen. Falls die Kamera innerhalb dieser Funktion allerdings nur Belichtungsunterschiede von weniger als 1 EV zwischen den einzelnen Aufnahmen erlaubt, ist das wenig sinnvoll. Wenn die Kamera also maximal 0,7 bzw. 2/3 EV Stufen in der automatischen Belichtungsreihe anbietet, dann müssen Sie die Belichtungszeiten zwischen den einzelnen Aufnahmen von Hand, in 1 oder 2 EV-Schritten, verstellen.
Eine übersicht von Kameramodellen mit AEB-Funktion finden sie hier.
Ein Belichtungsunterschied von 2 EV-Stufen ist am besten geeignet für die Aufnahme von HDR-Motiven. Aber auch Abstände von 1 EV-Stufe sind nutzbar, wenn die Kamera dann mindestens 5 Aufnahmen während einer automatischen Belichtungsreihe aufnimmt. |
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Ich habe eine einzelne RAW-Datei. Kann ich unterschiedliche Belichtungen daraus ableiten, um sie in ihrer Software zu benutzen? |
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Ja, Sie können in Photomatix Pro Bilder verarbeiten, die aus einer einzelnen RAW-Datei stammen. Der große Vorteil ist, dass Sie nur eine Aufnahme benötigen und daher kein Stativ benutzen müssen, nicht an die automatische Belichtungsreihe denken müssen und auch Bilder von bewegten Objekten verarbeitet werden können.
Allerdings ist der nutzbare Belichtungsumfang, den Sie aus einer einzigen RAW-Datei erhalten können, begrenzt. Wenn Sie ein Motiv mit hohem Kontrastumfang ablichten wollen, ist es unwahrscheinlich, dass Sie mit einer einzelnen Aufnahme die gleichen Ergebnisse erhalten, die Sie haben würden, wenn das Motiv mit einer Belichtungsreihe über den kompletten Kontrastumfang des Motivs fotografiert würde.
Es stehen Ihnen drei verschiedene Vorgehensweisen zur Auswahl, um Photomatix mit nur einer einzigen Aufnahme im RAW-Format zu nutzen:
- Technik 1: Öffnen Sie die RAW-Datei direkt in Photomatix Pro. Dabei entsteht ein "Pseudo"-HDR-Bild, das Sie dann mit dem Tone Mapping unter HDR->Tone Mapping bearbeiten können.
- Technik 2: Nutzen Sie Ihren bevorzugten RAW-Konverter, um aus der RAW-Datei ein 16-bit TIFF zu erzeugen. Dieses öffnen Sie dann in Photomatix Pro und wenden das Tone Mapping aus dem Menü HDR darauf an, oder benutzen die "48-bit Kompression" aus dem Menü Werkzeuge.
- Technik 3: Erzeugen Sie zwei oder drei unterschiedliche Belichtungsversionen in Ihrem RAW-Konverter und fusionieren Sie diese dann als seien sie "echte" unterschiedliche Aufnahmen.
Um gute Tone Mapping Ergebnisse mit diesen Techniken (insbesondere die Techniken 1 und 2) zu erhalten, sollte der Rauschanteil in der Aufnahnme möglichst niedrig gehalten werden. Dazu empfehlen wir während der Aufnahme der RAW-Datei auf die Schatten zu belichten, selbst wenn das Histogramm nach der Aufnahme ausgebrannte Lichter signalisiert. Ihr RAW-Konverter kann aus überbelichteten RAW-Aufnahmen meist noch Informationen in den Lichtern restaurieren. Falls das nicht funktioniert, ist der Kontrastumfang der Szene einfach zu groß für eine einzelne Aufnahme. Dann muss eine Belichtungsreihe fotografiert werden, um den gesamten Kontrastumfang dieser Szene aufzeichnen zu können. Beim Konvertieren der überbelichteten RAW-Datei sollten sie die Belichtungskorrektur auf -1 oder -2 einstellen, um die Lichterzeichnung weitestgehend wiederherzustellen. Dieses Vorgehen senkt die Rauschanteile im Bild auf ein Minimum ab. Zwei Beispielaufnahmen, die nach obiger Technik entstanden sind, finden Sie hier.
Das Herstellen "unechter" Belichtungsreihen aus einer RAW-Datei (Technik 3) ist theoretisch kein korrekter Weg, ein HDR-Bild zu erzeugen. Wenn Sie das HDR-Bild für 3D-Rendering-Zwecke verwenden wollen, sollten Sie diese Technik nicht verwenden, da Sie keine präzisen linearen Pixelwerte erhalten, die für ein Image-Base-Lighting benötigen. Sind Sie jedoch nur an den Ergebnissen des Tone Mappings interessiert, ist das Erstellen von "unechten" Belichtungsreihen eine wertvolle Technik, solange Sie bessere Ergebnisse erzielen, als mit den beiden anderen Techniken.
Beispiele von Bildern, die mit der Technik 3 erzielt wurden, finden Sie in dieser Anwender-Galerie. Ein Tutorial zum Thema der RAW-HDR-Verarbeitung beschreibt dieses Vorgehen noch detaillierter.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass nicht alle RAW-Dateien in Bezug auf ihrnen Dynamikumfang gleich sind. Die meisten Digitalkameras benutzen Sensoren mit 12-Bit Farbtiefe, aber die Stärke des Bildrauschens kann den Dynamikumfang eventuell wesentlich verringern. Außerdem scheinen es einige Kamerahersteller vorzuziehen, die Farbtiefe zu reduzieren, wenn die Sensordaten Daten als RAW-Dateien ablegt werden (siehe den Bericht über die D70 NEFs).
Es gibt auf der anderen Seite allerdings auch High-End Kameras Sensoren mit einer Farbtiefe von 14 Bit, was 2 Blendenstufen mehr Dynamikumfang bedeutet. Es ist definitiv eine gute Idee, das Tone Mapping Werkzeug von Photomatix mit 16.bit TIFFs aus den RAW-Dateien solcher Kameras zu testen. Der Dynamikumfang der RAW-Dateien aus der Fuji S3 und S5 Pro ist zum Beispiel höher als der anderer DSLRs (digitaler Spiegelreflexkameras). |
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Muss ich unterschiedlich belichtete RAW-Dateien erst in 16-Bit-Dateien umwandeln? |
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Wenn Sie eine der direkten Belichtungskombinationen (L&S) oder die Mittelwertberechnung verwenden wollen, müssen Sie die RAW-Aufnahmen einer Belichtungsreihe zunächst mit Ihrem bevorzugten RAW-Konverter in 8- oder 16-Bit TIF Dateien konvertieren. Diese konvertierten Bilder können Sie dann mit Photomatix zusammenfügen. Dazu bietet sich die Batch-Verarbeitung an, insbesondere wenn Bilder mit 16-bit/Farbkanal verarbeitet werden sollen.
Im HDR/Tone Mapping Workflow können Sie die RAW-Daten der Belichtungsreihe, ohne vorherige Konvertierung, von Photomatix zu einem HDR-Bild zusammenfügen lassen. Photomatix unterstützt die RAW-Dateien der meisten gängigen Kameramarken. Wenn Sie jedoch ein sehr neues Modell verwenden, kann es sein, dass Sie zur Unterstützung das nächste Photomatix Update benötigen. Photomatix verarbeitet auch Dateien im DNG-Format, vorausgesetzt, diese stammen von RAW-Daten eines bereits unterstützten Kameramodells.
Die direkte Verarbeitung von RAW-Daten führt zu einer höheren Präzision des 32-Bit HDR-Bildes, da die in den RAW-Daten abgelegten Helligkeitswerte eine lineare Abbildung der vom Sensor erfassten realen Helligkeit darstellen. Diese direkte 1 zu 1 Umsetzung der Helligkeitsinformationen ist ideal zur Erzeugung von HDR-Bildern. Darüberhinaus sind die in den RAW-Daten hinterlegten Belichtungswerte, die aus den EXIF-Daten gewonnen werden, zuverlässiger und die Tonwerte in Lichtern und Schatten wurden noch nicht beschnitten, was zur Gewinnung des größtmöglichen Dynamikumfangs sehr wichtig ist.
Photomatix korrigiert allerdings keine chromatischen Aberrationen, Vignettierungen oder Abbildungsfehler der Objektive bei der RAW-Konvertierung. Tauchen also solche Probleme in den Bildern auf, sollten Sie die Belichtungsreihe in einem RAW-Konverter bearbeiten, mit dem diese Effekte behoben werden können. Danach verwenden Sie die erzeugten Dateien als Ausgangsbilder für das HDR-Bild.
Anzumerken ist, dass die Vorteile von RAW-Dateien gegenüber JPEGs oder TIFFs in Bezug auf den Dynamikumfang nicht ganz so relevant sind. Wenn die Belichtungsreihe ausreichend ist, um den Dynamikumfang des Motivs vollständig abzudecken, sind JPEGs und TIFFs genauso geeignet wie RAW-Dateien, um ein HDR-Bild zu erzeugen.
Bitte beachten Sie, dass bei der Verwendung eines RAW-Konverters die Einstellungen zur Scharfzeichnung ebenso wie automatische Einstellungen zu Tonwerten und belichtungsbezogenen Werten (Belichtungskorrektur, Kontrast, Tiefen etc.) abgeschaltet oder auf 0 gesetzt werden sollten. |
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Wie ist der ideale Belichtungsumfang und Belichtungsunterschied? |
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Der ideale Belichtungsumfang sollte den kompletten Dynamikumfang des Motivs abdecken, das Sie aufnehmen. Insofern hängt der Belichtungsumfang von dem Motiv ab.
Für die meisten Aussenaufnahmen genügen drei Aufnahmen in einem Abstand von ein bis zwei EV-Werten. Im Gegensatz dazu kann bei einer Innenaufnahme eines Raums mit einem Blick ins Freie an einem sonnigen Tag der Dynamikumfang ziemlich hoch sein.
Ein EV-Wert (Exposure Value = Belichtungswert) entspricht einem Blendenwert (bzw. einer ganzen Blende bei ganzzahligen EV-Werten). Eine Zunahme um 1 EV entspricht der Verdopplung der Lichtmenge, die auf den Kamerasensor trifft. Ein Bereich von 8 EV kann damit z.B. bei gleicher Blende und ISO-Einstellung mit Belichtungszeiten im Bereich von 1/250 bis 1 Sekunde abgedeckt werden. Stellen Sie Ihre Kamera auf +/-1 EV-Schritte ein, so benötigen Sie 9 Aufnahmen, um den Dynamikbereich abzudecken. Wählen Sie +/-2 EV, so benötigen Sie 5 Aufnahmen.
Bezüglich des Belichtungsabstands sind 1,5 bis 2 EV im Allgemeinen empfohlen. Der Vorteil gegenüber einem EV-Abstand von 1 liegt in der geringeren Anzahl von Aufnahmen zur Abdeckung des Dynamikumfangs. Hierdurch vermeiden Sie Probleme beim Ausrichten der Bilder und der Bewegung von Objekten im Bild (Ghosting). Zusätzlich haben Sie einen geringeren Speicherbedarf und eine erhöhte Verarbeitungsgeschwindiglkeit in Photomatix. Der einzige Vorteil geringerer Belichtungsabstände - 1 EV oder weniger - liegt in einer verbesserten Rauschunterdrückung beim Erzeugen des HDR-Bildes. |
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Wie wähle ich die Belichtungen aus? |
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Zuerst müssen Sie entscheiden wie viele Belichtungen erforderlich sind. Dies hängt vom Kontrastumfang ab, den Sie aufzeichnen wollen. Eine Möglichkeit ist die folgende Methode:
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Stellen Sie an Ihrer Kamera den manuellen Belichtungsmodus ein und wählen Sie eine Blendenöffnung aus, die am besten für Ihr Motiv geeignet ist (z.B. Blende 8 für ein feststehendes Motiv). Stellen Sie außerdem die niedrigst mögliche sinnvolle ISO Einstellung fest ein. |
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Ermittlen Sie nun per Spotmessung auf die hellsten Stellen im Motiv eine Belichtungszeit die dafür sorgt, dass noch Zeichnung in den Lichtern erhalten bleibt (z.B. im Av Modus auf einen Punkt in den Lichtern, ansonsten mit einem Spotbelichtungsmesser). Machen Sie eine Aufnahme mit der so ermittelten Belichtungszeit - nennen wir sie T1 - und schauen Sie sich das Histogramm an, um zu überprüfen dass tatsächlich keine bildwichtigen Flächen "ausgebrannt" sind. |
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Messen Sie nun (ebenfalls per Spotmessung) an dem dunkelsten Punkt in den Schatten der noch Detailzeichnung haben soll die passende Belichtungszeit - lassen Sie uns die so ermittelte Belichtungszeit T2 nennen. |
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Die Berechnung 2*log(T2/T1) ergibt die Anzahl von Aufnahmen bei 2 EV Belichtungsunterschied, die notwendig sind um den Kontrastumfang des ausgemessenen Motivs zu erfassen. Für die Weiterverarbeitung in Photomatix empfehlen wir beim Fotografieren der Belichtungsreihe einen Belichtungsunterschied von 2 EV zwischen den einzelnen Aufnahmen zu verwenden. (siehe Frage oben). Dazu wird die kürzeste Belichtung mit der Zeit T1 aufgenommen, die nächste wird zwei Blendenstufen länger sein (d.h. T1 multipliziert mit 4) und so weiter, bis die längste Belichtungszeit T2 erreicht ist. |
Weiterhin können Sie die Histogramm-Anzeige Ihrer Kamera verwenden, um zu überprüfen, ob Sie eine ausreichende Anzahl Aufnahmen erstellt haben. Sie sollten dazu wenigstens ein Bild ohne eine Spitze am linken Rand des Histogramms und ein Bild ohne eine Spitze am rechten Rand des Histogramms haben.
Wenn Sie die Anzahl von Aufnahmen und Belichtungsvariationen mit der automatischen Belichtungsreihenfunktion Ihrer Kamera nicht durchführen können, müssen Sie entweder mehr als eine Belichtungsreihe durchführen, oder jede Belichtungszeit individuell einstellen. Arbeiten Sie auf jeden Fall mit einem Stativ, auch wenn sie die automatische Serienfunktion einsetzen. |
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Wie mache ich überzeugende Innenaufnahmen von einem Raum mit hellen Fenstern? |
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Der Dynamikumfang einer Innenaufnahme mit Blick durch ein Fenster ist an einem sonnigen Tag besonders groß, sehr viel größer als der Dynamikumfang einer üblichen Außenaufnahme.
Daher müssen genügend Belichtungsstufen fotografiert werden, um den kompletten Dynamikumfang der Innenaufnahme abzudecken. In den meisten dieser Fälle wird eine Belichtungsreihe mit 5 Aufnahmen bei 2 EV Unterschied genügen. Werden weniger Aufnahmen gemacht, kann das zu einem verwaschenen Bildeindruck in den hellen Bereichen, verstärktem Rauschen in den dunklen Bereichen oder sogar zu schwarzen Bildstörungen aufgrund von "Löchern" im aufgezeichneten Dynamikumfang führen. Die ersten beiden Beeinträchtigungen können auch entstehen, wenn zwar gleichviele Aufnahmen aber mit geringerem Belichtungsunterschied aufgenommen werden.
Die beste Möglichkeit, um die notwendige Anzahl von Aufnahmen zur vollständigen Erfassung des vorhandenen Motivkontrastes zu ermitteln, besteht darin das vorhandene Licht zu messen (s. oben). Nutzen Sie für die automatische Belichtungsreihe einen Belichtungsunterschied von 2 EV, sofern Ihre Kamera dies unterstützt. Aber nicht mehr als 2 EV, um eine gleichmäßige Aufzeichnung des Dynamikumfangs - ohne "Löcher" - sicherzustellen. Falls Ihre Kamera maximal 1 EV große Schritte in der automatischen Belichtungsreihe anbietet, achten Sie darauf, entsprechend mehr Aufnahmen anzufertigen als mit 2 EV Schritten nötig gewesen wären.
Die direkte Belichtungskombination mit den Lichter & Schatten Funktionen erzeugt bei der Weiterverarbeitung einer solchen Belichtungsreihe mit sehr großem Dynamikumfang üblicherweise keine optimalen Ergebnisse. Es kann zu unbefriedigender Darstellung der Details beim Blick aus dem Fenster und der Ansicht des Innenraums kommen. Bessere Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Einzelaufnahmen der Belichtungsreihe zunächst zu einem HDR-Bild zusammenfügen und dann mit der Tone Mapping Funktion aufbereiten. |
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Wie wurde das Bild vom Canale Grande auf Ihrer Beispielseite erstellt, bei dem sich die Boote bewegen? |
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Die Methode, verschieden belichtete Aufnahmen zu einem HDR-Bild zusammenzuführen, funktioniert nur mit unbewegten Motiven zuverlässig. Bei einem Motiv mit viel Bewegung wird das Ergebnis "Geisterbilder" aufweisen.
Die meisten Digitalkameras verfügen über eine Funktion zur Erstellung automatischer Belichtungsreihen, mit denen man drei oder mehr Aufnahmen automatisch hintereinander mit verschiedenen Belichtungen machen kann. Während das für meisten bewegten Szenen nicht schnell genug ist, hat es im Fall des Bildes vom Canale Grande auf unserer Beispielseite jedoch ausgereicht. Die Bewegung des Boots ist im fertigen Bild nahezu unsichtbar. Hierfür gab es zwei Gründe:
- Die Boote haben sich langsam bewegt.
- Die drei Aufnahmen wurden mit einer Kamera erstellt, die eine schnelle Bildfolge ermöglicht (die Canon 1DMkII, welche bis zu 8,5 Bilder/s macht).
Ab Version 2.4 beinhaltet Photomatix Pro eine Option, die Geisterbilder reduzieren kann. Sollte diese Option nicht gut bei Ihren Bildern funktionieren, können Sie die Techniken zur Reparatur der Geisterbilder verwenden, die in diesem Tutorial beschrieben werden (N.B.: die im Tutorial verwendete Bezeichnung HDR-Image bezieht sich auf das fertige Bild nach dem Tone Mapping). |
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Was ist das beste Vorgehen: "Fusion" oder "HDR/Tone Mapping"? |
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Dies hängt vom Kontrastumfang des Motivs ab, der Charakteristik der unterschiedlich belichteten Bilder und der Bildwirkung, die Sie erreichen wollen. Unsere Empfehlung ist, beide Methoden mit Einsatz der Batchverarbeitung systematisch auszuprobieren. |
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Was wir normalerweise bei jedem Satz Aufnahmen zuerst machen, ist die Stapelverarbeitung mit den folgenden drei Methoden zu starten:
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Tone Mapping mit dem Details Enhancer |
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Tone Mapping mit dem Tone Compressor |
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Lichter & Schatten - einstellbar |
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Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile für beide Vorgehensweisen auf. |
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Vorteile |
Nachteile |
| HDR / Tone Mapping |
| · die HDR-Datei kann abgespeichert werden und erlaubt damit, das selbe Bild erneut mit anderen Methoden oder Einstellungen zu verarbeiten |
| · erlaubt es, Details in Schatten und Lichtern zu erhalten, auch wenn der Kontrastumfang besonders hoch ist |
| · erlaubt einen hohen Grad an Einstellmöglichkeiten, d.h. die Tone Mapping-Methoden bieten viele Mittel, um die Bilder Ihren Vorstellungen entsprechend anzupassen |
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| · wenn die Ausgangsdateien Bildrauschen aufweisen, wird dieses Rauschen zusätzlich verstärkt. |
| · die Vielzahl der Einstellmöglichkeiten macht das Tone Mapping-Verfahren nicht einfach in der Anwendung |
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| Fusion |
| · das Fusionieren der Bilder kann vorhandenes Bildrauschen reduzieren |
| · die Bildergebnisse kommen den Ausgangsbildern recht nahe und machen einen 'natürlichen' Eindruck |
| · einfacher und verständlicher Arbeitsablauf, keine oder wenige Einstellungen erforderlich |
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| · geringer lokaler Kontrast, wenn der Kontrastumfang zu hoch ist. In manchen Fällen eher flaue Ergebnisse. |
| · der Arbeitsspeicherbedarf nimmt mit der Anzahl der Ausgangsbilder und der Bit-Tiefe zu |
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Mit der "Tone Mapping" Funktion erhalte ich manchmal Bildrauschen in den Endergebnissen. Gibt es eine Möglichkeit dies zu vermeiden? |
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Die Tone Mapping-Methode "Details Enhancer" verstärkt lokale Details. Wenn die lokalen Details Ihres HDR-Bildes Bildrauschen aufweisen (sie können es gut im "HDR Viewer" sehen), wird dieses Rauschen unglücklicherweise ebenfalls verstärkt.
Der Einsatz eines Werkzeugs zum Entfernen des Bildrauschens ist oft die beste Lösung. Um diese Vorgehensweise insgesamt zu vermeiden, möchten wir Ihnen folgende Empfehlungen geben:
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Fall 1: Unbewegliche Motive (d.h. ohne sich bewegende Objekte)
In diesem Fall lässt sich das Bildrauschen leicht entfernen, wenn die unterschiedlich belichteten Bilder den ganzen Dynamikumfang des Motivs abdecken. Stellen Sie sicher, dass mindestens ein Bild der dunkelsten Schattenpartien und ein Bild der Lichter korrekt belichtet ist (also noch Zeichnung enthalten). Es ist dabei besonders wichtig, dass Ihre Belichtungsreihe ein Bild enthält, das mit einer ausreichend langen Belichtungszeit fotografiert wurde, so dass der dunkelste Teil des Motivs erkennbar ist.
Es gibt einige Situationen, (z.B. schwach beleuchtete Außenaufnahmen) wo es kaum möglich ist den dunkelsten Teil korrekt zu belichten. Sofern vorhanden, aktivieren Sie die Rauschunterdrückungsfunktion Ihrer Kamera. Sie können auch versuchen von den längsten Belichtungszeiten mehrere Aufnahmen mit einer gleichbleibend langen Belichtungszeit zu machen und diese Aufnahmen in Photomatix mit der Funktion "Mittelwert" zu verrechnen. Dieses über die Mittelwertfunktion entrauschte Bild können Sie den restlichen Bildern der Belichtungsreihe zur anschließenden HDR-Erzeugung hinzufügen.
Desweiteren können Sie die Belichtungsabstände verringern, z.B. auf einen EV-Schritt anstelle von zweien. Dieses Vorgehen ist besonders bei Kompaktkameras zu empfehlen. |
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Fall 2: Motive mit Bewegung
Wenn Sie eine hochwertige Kamera haben, mit der es möglich ist, das Bildrauschen auch bei hohen ISO Einstellungen niedrig zu halten, können die Anzahl der Belichtungsvariationen auf zwei beschränken, jede mit einer hohen ISO Einstellung und einer sehr kurzen Belichtungszeit angefertigt. Das "Tone Mapping" Werkzeug arbeitet ausgesprochen gut bei der Wiedergabe der Schattendetails von unterbelichteten Bildern, es ist daher nicht erforderlich mehrere Belichtungen zu machen wenn Ihre Kamera einen guten Signal-Rauschabstand hat. In diesem Fall können Sie auch versuchen, nur eine Belichtung im RAW-Modus zu machen, die Datei in ein "Pseudo-HDR" zu konvertieren und das Tone Mapping darauf anwenden.
Wenn sie solche eine Kamera nicht haben, können Sie es auch mit einer begrenzten Anzahl von Bildern, die mit einer hohen ISO Einstellung gemacht wurden, versuchen, indem Sie ein Rauschunterdrückungs-Werkzeug auf die Ergebnisse des Tone Mappings anwenden. |
Wenden Sie das Tone Mapping auf eine einzelne RAW-Datei anstelle mehrerer unterschiedlich belichteter Aufnahmen an, so besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisse Bildrauschen beinhalten. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen die Aufnahme leicht überzubelichten , d.h. auf die Schatten zu belichten.
Die Problematik des Bildrauschens beim Tone Mapping bezieht sich jedoch in erster Linie auf die Methode "Details Enhancer". Sie können die Probleme umgehen, indem Sie stattdessen die "Tone Compressor"-Methode verwenden.
Ausserdem bietet Photomatix mehrere Methoden zur Belichtungskombination ("Fusion", im Menü Ausführen). Die Kombination der Bilder auf diese Art ist ein effektiver Weg, Bildrauschen zu minimieren. Die so fusionierten Bilder zeigen weniger Rauschen als die einzelnen Ausgangsbilder unterschiedlicher Belichtung. Insbesondere empfehlen wir hier die Methode "Lichter & Schatten - einstellbar" der aktuellen Version von Photomatix 3.0. |
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Wie verhindere/verringere ich Halo- oder Leuchteffekte beim Tone Mapping? |
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Es gibt mehrere Wege, dies zu erreichen. Der simpelste und effektivste Weg ist die Verwendung der "Tone Compressor"-Methode beim Tone Mapping, da diese Methode frei von Halo-Artefakten ist.
Bei Verwendundung der "Details-Enhancer"-Methode ist die Einstellung "Lichter glätten" (im Reiter "L/S") sehr nützlich um Halos zu minimieren, die um Objekte vor einem hellen Hintergrund auftreten können.
Weitere Einstellungen, die helfen können, sind die Regler "Stärke" und "Kontrast glätten". |
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Kann ich Photomatix verwenden, um mehrfach gescannte Bilder zu verarbeiten? |
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Ja, Photomatix kann verwendet werden um zwei oder mehr Scans desselben Films mit verschiedenen Belichtungen zu verarbeiten. Ein Beispiel aus drei Scans eines Negativs finden Sie hier. Die Verarbeitung von gescannten Diafilmen ist auf diese Art ebenfalls möglich, aber die Ergebnisse sind bei Negativen besser, da der Dynamikumfang eines Negativs deutlich größer ist als der eines Diafilms.
Wir empfehlen Ihnen die Verrechnung der unterschiedlich belichteten 16-bit Ausgabedateien Ihres Scanners mit der Fusionsmethode "Lichter & Schatten - einstellbar" (verfügbar in Photomatix Pro 3.0) vorzunehmen. Da es sich um eine weitesgehend automatische Methode handelt, ist es empfehlenswert, diese 16-bit-Scans im Rahmen der Batch-Verarbeitung zu verarbeiten, anstatt sie in Photomatix direkt zu öffnen, da dies wesentlich länger dauern würde.
Die Scans müssen die selbe Grösse aufweisen bevor sie verarbeitet werden. Ausserdem muss die Option "Bilder ausrichten" (welche auch in der Batch-Verarbeitung verfügbar ist) angewählt sein, um eventuelle Verschiebungen der Scans auszugleichen.
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Fehlermeldungen und unerwartete Ergebnisse |
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Die Vorschau im Tone Mapping-Fenster und das Endergebnis sehen nicht identisch aus. |
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Dies kann passieren, wenn Sie das Tone Mapping mit der Methode "Details Enhancer" durchführen. Die Vorschau wird hierbei aus einer niedrig aufgelösten Version des Originalbildes berechnet. Eine solche Version mit reduzierter Auflösung enthält andere Werte für einzelne Bildpunkte als die Originaldatei. Da die Ausgangsdatei für den Algorithmus des Details Enhancers nun eine andere ist, verhält sich der Algorithmus auch anders.
Die Vorschau soll Ihnen eine Vorstellung davon geben, wie das fertige Bild nach dem Tone Mapping aussieht und wie Veränderungen an den Einstellungen sich darauf auswirken. Sie ist keine exakte Darstellung des Endergebnisses, ausser für den Fall, dass Sie "Tone Compressor" als Tone Mapping-Methode auswählen.
Weicht das Endergebnis von Ihrer Vorstellung ab, können Sie das Tone Mapping rückgangig machen (unter Windows im HDR-Menü, unter Mac OS X im Menü Bearbeiten) und einen neuen Versuch des Tone Mappings mit anderen Einstellungen vornehmen.
Die Unterschied zwischen Vorschau und Endergebnis sollten auch weniger sichtbar sein, wenn Sie einen niedrigeren Wert für Stärke und Kontrast glätten wählen, sowie den Schwarzpunkt auf 0 setzen. Auch eine Vergrösserung der Bildvorschau im "Tone Mapping"-Fenster verringert die Unterschiede.
Falls das Endergebnis sich sehr stark von der Vorschau unterscheidet und sehr viel dunkler ist, liegt das häufig daran, dass das HDR-Ausgangsbild viele aussergewöhnlich niedrige Werte (durch Rauschen enstandene Pixel mit dem Wert Null oder annähernd Null) enthält. Diese sehr niedrigen Werte verwirren den Algorithmus des Details Enhancers, der dann ein dunkles Bild ausgibt. In der Vorschau passiert dies nicht, da die absolute Anzahl solch niedriger Werte hier geringer ist.
In diesem Fall besteht eine weitere Hilfslösung darin, die HDR-Datei in den Ausmassen geringfügig zu verändern. Die Interpolation der Bildpunkte, die hierzu notwendig ist, hat einen glättenden Effekt auf die verrauschten Pixel mit niedrigen Werten. Eine andere Lösung ist deshalb, eine Software zur Verringerung des Bildrauschens auf die Quelldateien anzuwenden, bevor das HDR-Bild erzeugt wird. Falls das am meisten unterbelichtete Ausgangsbild der Belichtungsreihe zu dunkel ist, um für die Lichter des Motivs nützlich zu sein, sollte es bei der Erstellung des HDR-Bilds nicht verwendet werden, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Eine Lösung, die in allen Fällen hilft, besteht darin, das Tone Mapping mit der "Tone Compressor"-Methode durchzuführen. |
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Einsatz von Photomatix für Panorama-Aufnahmen |
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Ich will ein Panoramabild zusammensetzen. Wie soll ich Photomatix in meinen Arbeitsablauf integrieren? |
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Wie Sie wissen, erhalten Sie ein nahtloses Panoramabild am besten durch die Verwendung einer gleichbleibenden Belichtung bei allen Einzelbildern des Panoramas. Hier stellt sich das Problem, dass die korrekte Belichtung von Bild zu Bild variiert. Photomatix kann Ihnen helfen, diese Problem zu lösen.
Zunächst müssen Sie für jede Aufnahme der einzelnen Panoramawinkel mehrere verschiedene Belichtungen durchführen (zum Beispiel drei Belichtungen mit 0, -2, +2 EV). Diese Belichtungen sollten für alle Blickwinkel ihrer Panorama-Aufnahme identisch sein. Wenn ihre Kamera eine automatische Belichtungsreihen-Funktion unterstützt, ist das einfach - stellen Sie die Belichtung auf den manuellen Modus, dann aktivieren Sie die automatische Belichtungsreihen-Funktion nachdem Sie eine geeignete Blende gewählt haben (die Serienfunktion verändert die Verschlusszeit automatisch).
Unterstützt Ihre Panoramasoftware 32-Bit-HDR-Stitching (z.B. Realviz Stitcher Unlimited 5.6 oder neuer), so können Sie Photomatix benutzen, um die 32-Bit-Dateien zu erzeugen, die Sie als Ausgangsmaterial zum Stitchen verwenden. Nachdem das Panorama zusammengefügt ist, wenden Sie das Tone Mapping aus Photomatix darauf an. Bei einem solchen Vorgehen unterscheidet sich Ihr Arbeitsablauf nicht von normalen Bildern und Sie brauchen den Rest diese Abschnitts nicht lesen. Bitte sehen Sie sich ergänzend unsere Hinweise zu besonders grossen Dateien an.
Wenn Ihre Panoramasoftware 32-Bit-HDR-Stitching nicht unterstützt, bestehen zwei Möglichkeiten, Photomatix in Ihren Arbeitsablauf einzubauen:
- erst Stitchen - dann HDR: zunächst erstellen Sie mehrere verschieden belichtete Panoramen, danach verarbeiten Sie sie in Photomatix.
- erst HDR - dann Stitchen: verarbeiten Sie Ihre unterschiedlich belichteten Einzelbilder in Photomatix und stitchen Sie dann die Ergebnisse des Tone Mappings bzw. der fusionieren Bilder.
Wir verwenden den ersten Arbeitsablauf, also erst Stitchen - dann HDR. Das heisst, dass wir zuerst ein Panorama für jede Belichtungsstufe erstellen und diese Panoramen dann in Photomatix zusammenführen.
Allerdings verlangt das Vorgehen erst Stitchen - dann HDR, dass die unterschiedlich belichteten Panoramen auf die gleiche Art und Weise entstanden sind, d.h. dass für alle Panoramenidentische Kontrollpunkte gesetzt sein müssen. Das funktioniert nur, wenn Ihre Panoramasoftware es erlaubt, die Parameter des Stitch-Vorgangs von einem Panorama auf andere Panoramen zu übertragen, so dass unterschiedlich belichtete Panoramen exakt gleich verarbeitet werden. Möglich ist das z.B. mit Software, die auf Panotools basiert (siehe unten) oder mit Realviz Stitcher (siehe unten). Sollte das nicht der Fall sein, müssen Sie Photomatix vor dem Stitchen anwenden, d.h. zunächst die unterschiedlich belichteten Bilder jedes einzelnen Blickwinkels verrechnen und die Ergebnisse aus Photomatix danach stitchen.
Der zweite beschriebene Arbeitsablauf, erst HDR - dann Stitchen, vermeidet das mehrfache Stitchen bei einem Panorama, was ein Vorteil sein kann, wenn Ihr Panorama aus einer geringen Anzahl Blickwinkel besteht. Der Nachteil ist jedoch, dass dieser Ansatz wahrscheinlich weniger gut geeignet ist für eine HDR-Bearbeitung, die mit der Verstärkung lokaler Kontraste arbeitet, insbesondere dem "Tone Mapping"-Werkzeug. Da der lokale Kontrast für jeden Blickwinkel spezifisch ist, produziert diese Technik Bilder mit unterschiedlichen Tonwerten, bei denen ein Stitchen nur schwer möglich ist.
Das soll aber nicht notwendigerweise bedeuten, dass Bilder, die mit dem HDR-Tone-Mapping erstellt wurden, nicht gestitcht werden können. Wir haben beispielsweise erfahren, dass Realviz Stitcher sehr gute Ergebnisse beim Zusammenfügen von Bildern erzeugt, die mit mit dem Tone Mapping von Photomatix erstellt wurden. Wenn Sie ähnlich gute Erfahrungen mit anderen Programmen gemacht haben, lassen Sie es uns bitte wissen. |
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Realviz Stitcher gibt die Fehlermeldung "Image size must be the same [Bildgröße muss identisch sein]" aus, wenn ich mit Photomatix erzeugte HDR-Bilder öffnen will. |
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Wenn die Option Ausgangsbilder ausrichten ausgewählt ist und die Bilder Ihrer Belichtungsreihe leicht verschoben sind, wird Photomatix standardmäßig die Bilder beschneiden, nachdem die Registrierungsfehler korrigiert sind. Das bedeutet, dass die Breite und/oder Höhe des resultierenden HDR-Bildes sich leicht von der Breite und/oder Höhe der Ausgangsbilder unterscheiden kann, und dass sie sich auch in Höhe und/oder Breite von den anderen HDR-Bildern unterscheiden kann, da die Korrektur der Ausrichtung für jede Gruppe unterschiedlich belichteter Blickwinkel anders sein kann.
Um das Beschneiden der Bilder nach der Korrektur der Registrierungsfehler zu verhindern, aktivieren Sie bitte die Option nicht beschneiden zusätzlich zur Option Bilder aausrichten in der Batch-Verarbeitung. Wenn die Option nicht beschneiden markiert ist, ändert Photomatix die Bildgröße nach der Ausrichtung nicht und Realviz Stitcher gibt keine Fehlermeldung aus. |
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Mein Panorama weist nach dem Tone Mapping eine senkrechte Nahtlinie auf. Lässt sich das verhindern? |
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Ja. Um die Nahtlinie zu vermeiden, die beim Tone Mapping mit der "Details Enhancer"-Methode entsteht, müssen Sie die Option "360° Bild - Ränder angleichen" aktivieren, bevor Sie das Tone Mapping starten.
Bitte beachten Sie, dass sich die Speicheranforderungen zur Verarbeitung des Bildes sehr erhöhen, wenn die Option aktiviert ist. Wenn Sie daher ein besonders großes Panorama mit dem Tone Mapping bearbeiten wollen, ist es besser, dies mit der Funktion "Große Dateien bearbeiten" (im Menü HDR) zu tun.
Verwenden Sie hingegen die "Tone Compressor"-Methode für das Tone Mapping, so benötigen Sie die Option 360° nicht, da Sie niemals eine vertikale Nahtlinie mit einem global arbeitenden Tone Mapping-Verfahren wie dem Tone Compressor erhalten werden. |
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Können Sie detailliert erläutern, wie Sie die Panorama-Aufnahmen in den Beispielen auf Ihrer Webseite zusammengesetzt haben? |
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Die Panoramaaufnahmen auf der Beispielseite unserer Homepage wurden mit dem Programm Panorama Tools (auch bekannt unter PanoTools) zusammengesetzt.
Um für jede unterschiedliche Belichtung ein identisch zusammengefügtes Panorama zu erzeugen, sind wir wie folgt vorgegangen:
- Die Bilder mit der mittleren Belichtung wurden in PTGui geöffnet.
- Die Kontrollpunkte wurden festgelegt und ein Panorama für die mittlere Belichtung wurde erzeugt.
- Die Projektdatei (.pts) wurde abgespeichert.
- Für jede weitere Gruppe mit einer anderen Belichtung:
- Die Bilder mit derselben Belichtung wurden in PTGui geöffnet.
- Die Funktion Apply Template wurde aufgerufen und als Template die Projektdatei aus den mittleren Belichtungen ausgewählt.
Auf diese Weise haben wir ein Panorama für jede Belichtungsvariante erhalten. Die unterschiedlich belichtetetn Panoramen haben wir dann in Photomatix verarbeitet.
Wichtiger Hinweis: Die Option Bilderausrichten sollte deaktiviert sein, wenn unterschiedlich belichtete Panoramen mit Photomatix verarbeitet werden.
Bei beiden Panoramen, die mit dem Tone Mapping verarbeitet wurden, haben wir ausserdem das Programm Enblend eingesetzt, wobei wir es auf die unterschiedlich belichteten Panoramen anwandten. Enblend war in diesem Fall besonders nützlich, da es die Nahtstellen entfernt hat, welche das Tone Mapping ansonsten später als lokale Details noch verstärkt hätte.
Eine weitere Anmerkung zur Verwendung von Enblend mit Photomatix: Die TIFF-Dateien, die von Enblend erzeugt werden, sollten vor der Verarbeitung durch Photomatixauf eine Hintergrundebene reduziert werden. Wenn Sie später das "Tone Mapping"-Werkzeug einsetzen möchten, empfehlen wir Ihnen sicherzustellen, dass die transparente Hintergrundebene mit Schwarz gefüllt wird (d.h. Pixelwerte auf 0) und diese nicht Weiss sind, wenn das Bild auf die Hintergrundebene reduziert wird. Noch besser wäre es, wenn Sie das Panorama direkt beschneiden. |
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Wie erstelle ich mit Realviz Stitcher identische Panoramen für HDR-Zwecke? |
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Wenn Sie ein HDR-Panorama aus unterschiedlich belichteten Panoramen nach der Methode erst Stitchen - dann HDR erzeugen wollen, wie es obenstehend beschrieben ist, müssen Sie sicherstellen, dass die unterschiedlich belichteten Panoramen für jede Belichtung auf die gleiche Art und Weise zusammengefügt sind. Verwenden Sie die Templates von Stitcher um identische Panoramen zu erzeugen, werden Sie räumliche Verschiebungen beobachten können und somit mehrfache Konturenin Bildern erhalten, die Sie in Photomatix erstellen.
Sie sollten stattdessen folgendes Vorgehen wählen:
- Erstellen für jede Belichtungsvariante einen eigenen Ordner. Wenn Sie also z.B. eine Belichtungsreihe aus drei verschiedenen Belichtungen gemacht haben, erstellen Sie drei Ordner.
- Die Bilder gleicher Belichtung legen Sie jeweils zusammen in einen Ordner.
- Benennen Sie die Dateien in jedem Ordner derart um, dass sich in jedem der Ordner Dateien befinden, die dasselbe Namensschema besitzen. Besteht Ihr Panorama z.B. aus fünf Blickwinkeln, benenennen Sie die Dateien in jedem Ordner als View1, View2, ..., View5 . Die jeweiligen Namen übernehmen Sie in den anderen Ordner für jedes Bild, dass sich auf denselben Blickwinkel bezieht.
- Stitchen Sie eines der Panoramen (in den meisten Fällen zunächst aus der mittleren Belichtung). Vergessen Sie nicht, den Horizont auszurichten und sichern Sie dann das Projekt.
- Um das nächste Panorama zu stitchen, wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:
- Bennen Sie entweder eine anderen Ordner so um, dass er den Namen des soeben bearbeiteten Ordners besitzt, um Stitcher glauben zu machen, es arbeite immer noch mit denselben Bildern wie vorher.
- oder öffnen Sie die gespeicherte Projektdatei von Stitcher in einem beliebigen ASCII-Texteditor, der über eine Funktion zum Suchen & Ersetzen verfügt. Ändern Sie damit die Ordner-/Verzeichnisnamen in der Datei auf den Namen des nächster Ordner, der verarbeitet werden soll. Achten Sie darauf, dass Sie keine anderen Werte in der Datei verändern und sichern Sie das Ergebnis als einfache ASCII-Datei. Diese öffnen Sie dann in Stitcher unter "Open" und mit der Option "All Files"
Sie können nun die nächste Belichtungsvariante stitchen; seien Sie hierbei vorsichtig, dass Sie die Position des Panoramas nicht verändern -- also keine Ausrichtung, Zoom oder Pan (Verschiebung) ausführen.
- Bearbeiten Sie alle Belichtungen auf diese Art und Weise und benennen Sie sie entsprechend.
- Die unterschiedlich belichteten Panoramen übergeben Sie nun an Photomatix. Die Belichtungsabstände müssen Sie manuell angeben, da sie im Verlauf des Prozesses verloren gegangen sind. Benutzen Sie hierzu entweder Ihre Notizen oder überprüfen Sie die EXIF-Daten der Originale.
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Können Sie mir einen Rat geben, wie ich virtuelle Rundgänge mit HDR aufnehmen soll? Ich bin ein Neuling und verwende ein 360° One-Shot Panorama-Objektiv. |
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- Verwenden Sie eine kleine Blende (z.B. Blende 8 oder einen größeren Blendenwert, wenn Ihre Kamera dies unterstützt). Es ist wichtig, dass Sie eine über ausreichende Tiefenschärfe bei Aufnahmen mit One-Shot-Systemen verfügen.
- Wählen Sie eine niedrige ISO-Einstellung (d.h. 100)
- Stellen Sie Ihre Kamera auf Zeitautomatik mit Blendenvorwahl (Aperture Priority) ein, damit nur die Belichtungszeit (Verschlusszeit) variiert, wenn Sie eine Belichtungsreihe erstellen.
- Wählen Sie die AEB-Funktion (Auto Exposure Bracketing = automatische Belichtungsreihe) an Ihrer Kamera (im Serienbildmodus). Die Kamera wird damit die Verschlusszeit automatisch variieren und das Motiv mit unterschiedlichen Belichtungen aufnehmen.
- Wählen Sie einen Abstand von +/-2 EV-Werten für die Belichtungsreihe. Ist dies mit Ihrer Kamera nicht möglich, sollte auch ein Abstand von +/- 1.5 EV noch in Ordnung sein. Ist der maximal mögliche Abstand geringer, müssen Sie die Belichtungszeiten manuell variieren.
- Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Aufnahmen erstellen, um den gesamten Dynamikumfang des Raumes abbilden können. Gibt es ein helles Fenster, werden Sie wahrscheinlich fünf Aufnahem im Abstand von 2 EV oder sogar mehr benötigen. Dies bedeutet, dass Sie eventuell zwei Belichtungsreihen erstellen müssen, wenn Ihre Kamera nicht mehr als drei Bilder in einer automatischen Reihe mit 2 EV erstellen kann.
- Wenn es ein helles Fenster gibt, ist es eine gute Idee alle verfügbaren Beleuchtungen im Raum einzuschalten.
Für qualitativ hochwertige Panoramen empfehlen wir das Stitchen mehrerer Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln anstelle der Verwendung eines One-Shot-Systems. |
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Lizensierung, Upgrades und Downloads |
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Ich habe meine Registrierungsinformationen noch nicht erhalten. Wann werde ich diese bekommen? |
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Bei Zahlung per Kreditkarte versenden unsere Wiederverkäufer SWREG oder share-it Ihre Registrierungsinformationen sofort nach erfolgreichem Abschluss der Bestellung per E-Mail. Falls Sie diese E-Mail noch nicht bekommen haben, können verschiedene Gründe die Ursache sein:
- Der Versand könnte aufgrund unvorhergesehener technischer Schwierigkeiten an den beteiligten Mail-Servern verzögert sein.
- Ihre bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse enthielt Fehler
- oder die E-Mail könnte in einem Spamfilter aufgehalten worden sein.
Bitte prüfen Sie, ob die Mails des betreffenden Online-Distributors eventuell versehentlich im Spamfilterordner empfangen wurden.
Sollten Sie weitere Unterstützung benötigen, zum Beispiel weil Sie ihre E-Mail-Adresse falsch angeben haben, dann wenden Sie sich bitte mit der Bitte um erneute Zusendung der Registrierungsinformationen an uns. |
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Ich habe meine Lizenz über den Franzis Verlag erworben. An wen wende ich mich mit individuellen Fragen? |
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Falls Sie über den Franzis Verlag bestellt haben, wenden Sie sich bitte sowohl mit Fragen zur Bestellabwicklung als auch mit technischen Fragen direkt an den zuständigen Support des Franzis Verlags. Die Supportmitarbeiter des Franzis Verlags werden Ihnen schnellstmöglich weiterhelfen. |
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